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Öffentliche Auslegung- Bebauungsplan-Entwurf Blankenese 33/ Sülldorf 16

Beteiligung der Öffentlichkeit

Sicherung der charakteristischen Siedlungsstruktur 

Vom 11. April 2018 bis einschließlich 14. Mai 2018
Montags bis donnerstags von 8 bis 17Uhr
Freitags von 8 bis 14 Uhr
im Foyer des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Altona, Technisches Rathaus, Jessenstraße 1-3, 22767 Hamburg, im 5.Obergeschoss

Für den Entwurf des Bebauungsplans Blankenese 33 / Sülldorf 16, nebst zeichnerische Darstellung mit textlicher Festsetzung und Begründung, den umweltrelevanten Informationen und Fachgutachten sowie den umweltrelevanten Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit, erfolgt die Öffentliche Auslegung nach § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Zeit vom 11. April 2018 bis einschließlich 14. Mai 2018.


Das Gebiet des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:

Eichengrund – Nordwestgrenze des Flurstücks 855, Nordostgrenzen der Flurstücke 855, 854, 2121, 2129 und 2593, Nordwestgrenzen der Flurstücke 2562, 850, 849, 848, 847, 2746, 844, 843, 842 und 831 der Gemarkung Sülldorf – Sülldorfer Kirchenweg – Babendiekstraße.

Ziele des Bebauungsplans

Mit dem Bebauungsplanverfahren Blankenese 33 / Sülldorf 16 soll die im Plangebiet charakteristische Siedlungsstruktur mit ihrer kleinmaßstäblichen Bebauung vor nachteiliger Veränderung durch ortsuntypische bauliche Verdichtung bewahrt werden.

Ziel des Bebauungsplanes ist der Erhalt der hier noch weitgehend bestehenden Ein- und Zweifamilienhausbebauung, vorwiegend aus den 1920er und 1930er Jahren mit großen zusammenhängenden Gärten. Hierfür setzt der Bebauungsplan Wohngebiete mit ein- bis zweigeschossiger Bebauung in Baufenstern fest und ermöglicht so eine beschränkte Erweiterungs- und Aufstockungsmöglichkeit der Einzelgebäude bei Sicherung der noch relativ großen Gartenbereiche um die Gebäude.

Die festgesetzte Straßenverkehrsfläche am Sülldorfer Kirchenweg ist erheblich geringer als nach dem vorherigen Planungsrecht der Teilbebauungspläne, sodass die weitere Straßenplanung zu keinen ausgleichspflichtigen erheblichen Beeinträchtigungen der Umwelt / der im Umweltbericht berücksichtigten Schutzgüter führt. Durch die geringere Straßenverkehrsfläche sind auch sonst keine negativen Auswirkungen auf solche Schutzgüter, die im Umweltbericht berücksichtigt wurden, zu erwarten. Der beabsichtigte Umbau des Sülldorfer Kirchenweges zur geordneten Führung des Radfahrer- und Fußgängerverkehres orientiert sich an dieser verringerten Fläche.

Die Baudenkmäler im Plangebiet werden nachrichtlich als Kennzeichnung in den Bebauungsplan übernommen. Für ortsbildprägende Gebäude oder Ensembles sind städtebauliche Erhaltungsbereiche nach § 172 Absatz 1 BauGB ausgewiesen. Rückbau und Veränderungen unterliegen damit einem Genehmigungsvorbehalt.

Der wertvolle Gehölzbestand wird mit Erhaltungsgeboten festgesetzt.

Die zentral im Plangebiet gelegene Schule (Marion-Dönhoff-Gymnasium) mit angrenzendem Sportplatz wird als Fläche für den Gemeinbedarf und Private Grünfläche festgesetzt, um die Versorgung des Wohnumfelds zu sichern.                        

Link: Nähere Informationen zur öffentlichen Auslegung

bza