• Sicher zu den Laichgewässern Bau von Amphibienschutzsystem am Falkensteiner Ufer

    Das milde Wetter lockt Hamburgs Kröten, Frösche und Molche bald wieder zu Tausenden auf Wanderschaft – und die sollen natürlich unversehrt ihr Ziel erreichen! Um die kleinen Lebewesen bei ihrer - teils gefährlichen - Reise über die Straßen zu schützen, beginnt das Bezirksamt Altona am 27. Januar 2023 mit vorbereitenden Arbeiten für ein Amphibienschutzsystem am Falkensteiner Ufer und Falkensteiner Weg.

    froschFoto © IMAGO / Panthermedia

     

    Alle Amphibienarten brauchen im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Lebensräume und die Möglichkeit, gefahrlos zwischen ihnen wandern zu können. Um den Zugang der Tiere zu den Laichgewässern zu sichern, hat das Bezirksamt Altona nun den Bau eines Amphibienschutzsystems beauftragt. Dies umfasst vier Amphibientunnel unter den Straßen, Amphibienleitwände aus Beton bzw. Stahl auf einer Strecke von insg. 410 m sowie Stopprinnen an Stellen, wo die Leitwände aufgrund von Nebenwegen und Zufahrten unterbrochen werden müssen.

    Für den Einbau der Tunnel unter der Straße müssen die entsprechenden Straßenabschnitte für den Kfz-Verkehr voraussichtlich ab dem 13. Februar 2023 für 2-3 Wochen gesperrt werden. Der Fuß- und Radverkehr kann das Baufeld dauerhaft passieren. Die Arbeiten sollen Mitte März 2023 abgeschlossen sein.

    Weiterführende Informationen und Möglichkeiten der Zufahrt erhalten Anlieger*innen über die Anliegerinformation.

  • Recyclinghöfe ab 2023 sonnabends länger geöffnet

    Die zwölf Recyclinghöfe der Stadtreinigung Hamburg (SRH) öffnen ab 2023 einheitlich sonnabends bis 17 Uhr (statt wie bisher 14 Uhr). Mit dieser Änderung reagiert die SRH auf die Ergebnisse einer Umfrage bei Kund:innen aus dem Jahr 2022.
    Diese Öffnungszeiten der einzelnen Recyclinghöfe gelten ab 2. Januar 2023:

    Harburg

    Neuländer Kamp 6

    Mo - Fr: 8 - 19 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Neugraben-Fischbek

    Am Aschenland 11

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    St. Pauli

    Feldstraße 69

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Osdorf

    Brandstücken 36

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Bahrenfeld

    Rondenbarg 52a

    Mo - Fr: 8 - 19 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Niendorf

    Krähenweg 22

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Hummelsbüttel

    Lademannbogen 32

    Mo - Fr: 8 - 19 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Steilshoop

    Schwarzer Weg 10

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Sasel

    Volksdorfer Weg 196

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Wandsbek

    Wilma-Witte-Stieg 6

    Mo - Fr: 8 - 19 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Billbrook

    Liebigstraße 66

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Bergedorf

    Kampweg 9

    Mo - Fr: 8 - 17 Uhr, Sa: 8 -17 Uhr

    Am Sonnabend, dem 31. Dezember, bleiben die Recyclinghöfe geschlossen. Alle Infos über die Hamburger Recyclinghöfe unter https://www.stadtreinigung.hamburg/recyclinghoefe/

  • Haspa fördert die Volksspielbühne Rissen mit 1.000,00 Euro

    Ihre Verbundenheit mit der Region macht die Hamburger Sparkasse (Haspa) unter anderem durch die Unterstützung von mehr als 500 gemeinnützigen Organisationen in und um Hamburg besonders deutlich. Über 1.000,00 Euro Fördermittel aus dem Haspa LotterieSparen konnte sich jetzt die Volksspielbühne Rissen freuen. „Das Geld wird eingesetzt für die Anschaffung von Akku-LED Lampen und LED Farbscheinwerfer, sagt Thorsten Junge, Vereinsvorstand der Volksspielbühne. Thorsten Junge dankte Daniel Malzahn, Filialleiter der Haspa an der Wedeler Landstr. 41 für die großartige Unterstützung. „Wenn es keine Lieferprobleme gibt, werden die neuen Scheinwerfer bereits im März Sandra Keck („Kecke Aussichten!“ Prinzessin in den Wechseljahren vom 31.03.23 bis zum 02.04.23) ins rechte Licht setzten“, sagt Thorsten Junge

    haspa

    „Beim LotterieSparen wird mit einem Schritt dreimal etwas bewegt: Sparen, helfen und gewinnen. Das ist ganz einfach und bequem“, betont Daniel Malzahn. Die Teilnehmenden spielen jeden Monat ein oder mehrere Lose für je fünf Euro. Hiervon werden vier Euro gespart und 25 Cent fließen direkt an einen guten Zweck. Wer mehr Gutes tun und seine Gewinnchancen erhöhen möchte, spielt zehn Lose mit verschiedenen Endziffern. Auf diese Weise gewinnt er jeden Monat mindestens drei Euro. „Mit den Fördermitteln werden ganz gezielt lokale Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Umwelt gefördert“, erläutert Daniel Malzahn. „Das Haspa LotterieSparen ist ein schönes Beispiel dafür, wie man schon mit wenig Geld sich und anderen eine Freude machen und viel Gutes für Projekte vor der eigenen Haustür tun kann.“

  • Klövensteen: Uhu Gonzo verlässt das Wildgehege-Nest

    Mach’s gut, Gonzo! Das Wildgehege Klövensteen hat sich in diesen Tagen von einem tierischen Weggefährten verabschiedet. Der 6-jährige Uhu verlässt sein Nest im Westen Hamburgs und wird künftig in Bayern seine Flügel ausbreiten.

    uhu gonzo

    Bild: © Jonas Walzberg

    Der Abflug des Vogels hängt unmittelbar mit dem Abschied des ehemaligen Wildgehege-Leiters, Dr. Michel Delling, zusammen. Dieser hatte Altona jüngst verlassen, um in Süddeutschland eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Da Gonzo vom ehemaligen Wildgehege-Leiter per Hand aufgezogen wurde, bestand zwischen den beiden schon immer eine starke persönliche Bindung. Da durch den Weggang Dr. Dellings auch die falknerische Fach- und Sachkunde nicht mehr ausreichend vorhanden war, hat das Bezirksamt Altona nach hausinterner Rücksprache mit dem Veterinäramt entschieden, Gonzo gegen einen angemessenen, marktüblichen Preis abzugeben. Uhu Gonzo folgt Dr. Michel Delling daher nun nach Bayern und wird Kinder und Besucher*innen in einem dortigen Tiergarten erfreuen.

  • Wildgehege Klövensteen, Personelle Veränderungen und neue Öffnungszeiten

    Altonas Wildpark ändert seine Öffnungszeiten. Ab dem 1. Juli 2022 können Besucher*innen das Wildgehege Klövensteen immer von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr besichtigen. Mit den neuen Öffnungszeiten reagiert das Bezirksamt Altona auf personelle Veränderungen.

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    Nach gut acht Jahren im Amt sagt Dr. Michel Delling tschüss! Der Leiter des Wildgeheges stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung und wird den Wildpark in Hamburgs Westen in wenigen Wochen verlassen. Unter seiner Regie hat das Wildgehege unter anderem erfolgreich bei Artenschutzprogrammen mitgewirkt. Und mit seiner Fachexpertise hat er Besucher*innen und Medienvertreter*innen reihenweise die Welt der Wildtiere erklärt.

    Durch den Abschied steht dem Wildgehege bis zur Nachbesetzung der Leitungsstelle temporär eine sachkundige Person weniger dem Wildpark zur Verfügung. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die betrieblichen Abläufe, die sich nach dem Tierschutzgesetz richten. Dieses Gesetz gibt vor, dass das Wildgehege nur dann seine Pforten für Besucher*innen öffnen darf, wenn zeitgleich sachkundiges Personal vor Ort ist.

    Durch die Vakanz der Leitungsstelle müssen die Öffnungszeiten vorerst auf Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr reduziert werden. Der letzte Einlass findet wie gewohnt ab 17.30 Uhr statt. Die Umsetzung von festen und Öffnungs- und Schließzeiten sind rechtlich notwendig und dienen vor allem dem Schutz der Tiere, welche entsprechende Ruhephasen benötigen. Eine dauerhafte Öffnung ohne Kontrolle ist nicht zulässig.

    Das Tierschutzgesetz gibt darüber hinaus vor, dass das Wildgehege-Personal wissen muss, wer sich im Wildgehege aufhält und Kontakt mit den Tieren hat. Aus diesem Grund muss auch die Infrastruktur des Wildgeheges entsprechend gestaltet sein und gestaltet werden – etwa mit limitierten Zugängen zum Wildgehege.

    Das Bezirksamt Altona bittet aufgrund der geänderten Öffnungszeiten um Verständnis und hofft darauf, zeitnah eine würdige Nachfolge für den Leiter des Wildgeheges zu finden.

  • Langer Tag der StadtNatur 2022

    Das Programm im Forst Klövensteen

    Auf in den Forst! Das Bezirksamt Altona beteiligt sich auch 2022 am Langen Tag der StadtNatur – und das steht dieses Jahr unter dem Motto „Wunder Wald“. Klar, dass die Revierförsterei Klövensteen und die dortige Waldschule im Wildgehege mit eigenen Programmpunkten vertreten sein werden.

    Feature Wildgehege Hamburg Wildgehege Klˆvensteen, 03.10.2018 - ein Buntspecht sitzt in einem Baum *** Feature game enclosure Hamburg game enclosure Klˆvensteen 03 10 2018 a great spotted woodpecker sitting in a tree  Bild: © IMAGO / Jonas Walzberg

     

    Los geht’s in Altona am 18. Juni mit der Veranstaltung „Waldpflege und Waldumbau im Klövensteen“. Von 10 Uhr bis 11.30 Uhr lädt der Revierförster zu einem Spaziergang in den Wald und erklärt, was Waldpflege eigentlich bedeutet und wie ein klimastabiler Mischwald entstehen kann. Wiederholt wird das Ganze nochmal von 13 Uhr bis 14.30 Uhr.

    Ebenfalls am 18. Juni findet von 14 Uhr bis 17 Uhr die Veranstaltung „Waldboden erforschen“ statt. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Walschule lernen Teilnehmende hier die Tiere im Waldboden kennen und erfahren, welche „Superkräfte“ der Waldboden hat. Geforscht wird hier mit Becherlupen und Bestimmungsbuch.

    Die Veranstaltung „Der Morgen und der Abend im Klövensteen“ verteilt sich auf Samstag und Sonntag. Am Samstag, den 18. Juni, findet von 18 Uhr bis 20 Uhr eine abendliche Führung durch das Wildgehege statt, bei der kleine und große Besucher*innen die Möglichkeit haben, die Wildgehege-Bewohner nach Feierabend zu erleben. Am Sonntag, den 19. Juni, gibt es von 5 Uhr bis 8 Uhr einen morgendlichen Spaziergang, bei dem das Erwachen des Waldes erlebt werden kann.

    Den Abschluss in Altona bildet die Veranstaltung „Lebensraum Wald – Der Klövensteen“. Hier können Kinder den Wald im Klövensteen kennenlernen und erfahren, welche Tiere dort leben, welche Bäume dort wachsen und welche Vögel dort singen.

    Für sämtliche Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen zur Anmeldung, zur Anfahrt und zu den Preisen der einzelnen Veranstaltungen sind auf https://tagderstadtnaturhamburg.de/ zu finden.

  • Nächster tierischer Nachwuchs im Wildgehege Klövensteen

    Erstes Rothirschkalb in diesem Jahr

    Bild: © Michel Delling / Bezirksamt AltonaBild: © Michel Delling / Bezirksamt Altona

    Das Bezirksamt Altona freut sich über weiteren Nachwuchs im Wildgehege Klövensteen. Nach den Mufflons und den Wildschweinen gibt es nun auch das erste Jungtier bei den Hirschen. Pünktlich acht Monate nach der Brunft im Herbst ist am Wochenende das erste Kalb bei den Rothirschen geboren worden. ​​​​​​​

    Bereits in den Morgenstunden war auffällig, dass sich eine der Hirschkühe abseits der Herde aufhielt und nicht zur morgendlichen Fütterung erschien. Bei den hoch sozial organisierten Tieren ist das im Frühjahr immer das beste Anzeichen dafür, dass sich Nachwuchs ankündigt, da sich die Hirschkühe zur Geburt von den anderen Tieren zurückziehen, den Nachwuchs des Vorjahres auf Abstand halten und einige Tage mit dem jungen Kalb absondern.

    Meist wird nur ein Kalb geboren, dessen Geburtsgewicht zwischen knapp sechs und 14 Kilogramm betragen kann. Die Jungtiere können wenige Stunden nach der Geburt bereits stehen und dem Muttertier auch langsam folgen. Sie weisen eine typische, sogenannte Jugendfleckung auf, bei der sich weiße Flecken vom ansonsten rötlich-braunen Haarkleid abheben. Diese Fleckung wirkt tarnend, da ruhig liegende Kälber sich optisch gegenüber ihrer Umgebung auflösen.
    Zu den angeborenen Verhaltensweisen der jungen Kälber zählt es, dass sie nach dem Säugen der Mutter nicht folgen, sondern regungslos in zusammengerollter Haltung auf dem Erdboden verharren. Dies ist eine Schutzfunktion, damit Raubtiere das noch schwache Kalb nicht bemerken, die Hirschkuh sucht den Nachwuchs daher auch nur zum Säugen direkt auf, bleibt aber ansonsten in der Nähe und behält wachsam die Umgebung im Auge. Erst wenn die Kälber einige Tage alt sind und ihren Müttern problemlos folgen können, schließen diese sich wieder dem restlichen Rudel an und oft dürfen dann auch die älteren Geschwister das erste Mal Kontakt aufnehmen.

    Mit einigen Wochen bilden die Kälber dann regelrechte "Kindergärten", welche von jeweils einer Hirschkuh bewacht werden, solange die anderen Hirsche auf Futtersuche sind. Auch dies wird demnächst im Wildgehege Klövensteen zu beobachten sein - die weiteren Hirschkälber werden voraussichtlich in den nächsten drei bis vier Wochen zur Welt kommen.

  • Artenerhaltungsprogramm: Nerzdame Nelly ist zurück

    Wildgehege Klövensteen

    Das Wildgehege Klövensteen freut sich über die Rückkehr von Nerzdame Nelly. Diese hatte zuletzt Altonas Wildpark verlassen, um erneut eine wichtige Rolle innerhalb des europaweiten Artenerhaltungsprogrammes einzunehmen.

    Bild: © Michel Delling/ Bezirksamt Altona Bild: © Michel Delling/ Bezirksamt Altona

     

    Europäische Nerze zählen zu den aktuell bedrohtesten Säugetieren unseres Kontinentes, weshalb sich verschiedene zoologische Institutionen und Verbände dafür engagieren, die kleinen „Wassermader“ vor dem Aussterben zu retten.

    Koordiniert wird die gesamte Zucht von einem spezialisierten Artkoordinator und dem EuroNerz e.V., einem Verein, welcher sich ebenfalls der Erhaltung des Europäischen Nerzes verschrieben hat. Der Verein betreibt extra zu diesem Zweck eine spezielle Zuchtstation, in welcher zur Fortpflanzungszeit möglichst unverwandte Nerze aus unterschiedlichsten Einrichtungen verpaart werden können und dann wieder als „Leihgabe“ in die teilnehmenden Tierparks, Zoos und ähnlichen Institutionen zurück gebracht werden, wo sie dann den Rest des Jahres verbringen.

    Dort bringen die Weibchen dann – sofern die Paarung erfolgreich war – in ausgewählten, naturnah gestalteten Gehegen ihren Nachwuchs zur Welt und ziehen diesen groß. Genauso wie im vergangenen Jahr, als Nelly und ihr Nerzpartner Norbert im Wildgehege Klövensteen für Nachwuchs gesorgt hatten. Damals erblickten drei Nerz-Mädchen im Westen Altonas das Licht der Welt.

    Diese Jungtiere können später in geeigneten Gebieten ausgewildert werden, um wieder eine natürliche Population im Freiland aufzubauen. Wenn alles klappt, ist Klövensteens Nelly auch dieses Jahr wieder trächtig und wird im Sommer gesunden und munteren Nachwuchs zur Welt bringen.

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